Pädagogisches Konzept

Wir sind ein naturnaher Kindergarten: in ein m großen weitläufigen Garten stehen unsere drei zusammengebauten Häuser. Diese wurden 1990 gebaut.
Unser 10-köpfiges Team betreut Kinder von 3 – 9 Jahren in montessorisch – ruhiger – wertschätzender – vertrauensvoller Atmosphäre.

·       Unser Bild vom Kind:

Wir sind davon überzeugt, dass der Mensch von Natur aus gut ist und alles mitbringt, was er zum Menschsein braucht. Wir beachten die individuellen Bedürfnisse der Kinder und richten danach unsere pädagogische Arbeit z.B. bei Konfliktsituationen der Kinder untereinander beobachten wir zuerst und bringen uns ein, wenn es nötig ist. Dabei erfahren wir täglich, dass wir viel von den Kindern lernen können.

Bei unserer Arbeit leitet uns der Satz:

„Hilf mir es selbst zu tun!“
(Maria Montessori)

Da unsere Einrichtung ein zentraler Ort des Lernens ist, schaffen wir verschiedenste Situationen bei denen das Kind selbstständiges Handeln übt und vertieft. Dadurch wird Ihr Kind ein selbstbewusster und selbst handelnder Mensch.

Durch eigenes Tun und durch die Wertschätzung und Akzeptanz, welche Ihr Kind von uns erfährt, entwickelt Ihr Kind soziale Kompetenzen. Es kann sich selbst und andere akzeptieren und wertschätzen wie sich selbst.

Wir sehen das Kind als Geschöpf Gottes. Durch meditative Erfahrungen mit christlichen Impulsen lernt Ihr Kind zu sich zu finden und Erfahrungen mit Gott zu machen. So leben wir gemeinsam in einer Form des rücksichtsvollen Umgangs miteinander. Wir vertiefen den Glauben durch das Feiern von religiösen Festen im Kirchenjahr.

Unsere pädagogische Arbeit richtet sich nach dem bayrischen Bildungs– und Erziehungsplan.
Das bayrische Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz ist Grundlage unserer Arbeit.

·       Diese Besonderheiten zeichnen unser Haus aus:

-          Naturparkkindergarten

-          Inklusionseinrichtung

-          weitläufiger, natürlicher Garten

-          in unmittelbarer Nachbarschaft zu den Schulen

-          ruhige Ortsrandlage

-          christliches Menschenbild

-          großes Team

    ·       Diese Schwerpunkte sind uns wichtig:

-          Montessoripädagogik

-          Bewegungsbaustellen in Haus und Garten

-          Rhythmik

-          Sprachförderung

-          Mittagessen

-          intensive Begleitung der Vorschulkinder

-          jede Gruppe bewohnt ein Haus

 

·       Gruppenübergreifende Angebote:

-          künstlerische und experimentelle Arbeit im Atelier

-          Kinderkonferenz

-          Feld, Wald, Wiesentage

-          Projekte: z.B. Tomatenanzucht

            Töpfern

            Laternenwerkstatt

 

·       Integration

-          Umgang mit Kindern, die eine körperliche oder geistige Behinderung haben

-          Unterstützung durch Therapeuten der Frühförderstelle Thannhausen

-          Förderung in kleineren Gruppen

 

·       So machen wir unsere Arbeit transparent:

-          Entwicklungsgespräche 2x im Jahr

-          Kindergartennachrichten

-          Kinder reflektieren ihre Arbeit mit uns in Dokumentationsmappen

-          Fotodokumentation von Projekten

 

Hier können Sie unser vollständiges Pädagogisches Konzept als PDF herunterladen:

Pädagogisches Konzept
Pädagogisches Konzept.pdf
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Pastorales Konzept

 

Wachsen auf gutem Grund

 

Ein Kind ist von Anfang an eine Persönlichkeit. Es ist in der Lage, mit seiner Umwelt in Kontakt zu treten, zu kommunizieren und sich die Welt anzueignen.

Sie sind auf eine achtsame, liebevolle und verlässliche Pflege und Versorgung angewiesen.

Immer jüngere Kinder kommen zu uns in den Kindergarten und verbleiben drei bis vier Jahre in unserer Obhut. Hier werden Weichenstellungen für das zukünftige Leben grundgelegt.

 

Der Psalm 23 ist für uns ein Leitfaden:

Der Herr ist mein Hirte.

Mir wird nichts fehlen.

Er lässt mich lagern auf grüner Au.

An klares Wasser führt er mich.

Muss ich auch wandern in finsterer Schlucht,

ich fürchte kein Unheil;

denn du bist bei mir.

Dein Stock und Dein Stab, Herr, sie leiten mich.

 

Für uns ist wichtig:

einander auf grünen Auen lagern lassen: einander aufatmen lassen, einander zuhören, geduldig miteinander umgehen;

einander auf rechten Pfaden leiten: einander Wege zeigen, auf denen man gut und sinnvoll leben kann;

einander begleiten, wenn einer keinen Ausweg mehr sieht, wenn Unglück über einen hereinbricht;

füreinander sagen: ich bin bei dir, ich weiß, wie es um dich steht.

 

 

Leben entfalten in Gemeinschaft

 

Kinder und Eltern können erleben, dass  sie in unserem Kindergarten zur größeren Gemeinschaft gehören.

Kinder erleben Gemeinschaft

Kennenlernen und Hineinwachsen in die Gruppe durch:

  • Kennenlernspiele, Kreisspiele
  • Geburtstagsfeier, Namenstagsgedenken
  • Kinderkonferenz und Kinderparlament
  • Feste Rituale im Morgenkreis
  • Feste Rituale im Abschlusskreis

Konflikte lösen fair und gerecht:

  • Miteinander reden
  • Gefühle spüren und ansprechen
  • Konflikte vorbeugen durch gruppenspezifische Angebote, z.B. für die Kleinsten (Turnen), für ältere Kinder (Waldaktion und Turnen in der Schulturnhalle), Vorschulkinder (Waldaktion und Kinderparlament)
  • Gewaltpräventives Konzept (Papilio-Projekt)

 

Eltern erleben Gemeinschaft

Wir pflegen eine Erziehungspartnerschaft mit den Eltern durch:

  • gemeinsame Feiern und Feste
  • Elterngespräche
  • Elterncafé
  • Elternbeirat

 

Kindergartenteam erlebt Gemeinschaft

  • Träger und Mitarbeiter pflegen einen wertschätzenden Umgang miteinander und unterstützen sich gegenseitig.
  • Teamgespräche finden regelmäßig statt.
  • Mitarbeitergespräche finden regelmäßig statt.

 

 

Gemeinschaft mit der Pfarrgemeinde

  • Anfangsgottesdienst im September
  • Mitarbeiterinnen gestalten Kindergottesdienste in der Pfarrei mit.
  • Kennenlernen der katholischen/gemeindlichen Bücherei, Bibfit Führerschein
  • Besuch im Altenheim
  • Mitarbeiterin ist im Pfarrgemeinderat.
  • Veröffentlichung und Werbung für Angebote der Pfarreiengemeinschaft (Kindergottesdienste, Martinsumzüge, Kinderbibeltag, etc.

 

Hände und Mund sprechen lassen, wovon das Herz gefüllt ist

 

Die Kinder entdecken und staunen über die Welt. Kinder sind offen für religiöse Erfahrungen und sie brauchen Deutungshilfen, um sich im Glauben beheimaten zu können.

 

Kinder erleben religiöse Bildung

  • Feiern der Kirchenfeste im Jahreskreis, Feier des Patrons des Kindergartens
  • Biblische Geschichten werden anschaulich gestaltet.
  • Wir besuchen die Kirche.
  • Raumgestaltung: meditative Ecke
  • Im Eingangsbereich steht die Statue des Patrons
  • Kinder lernen Verantwortung für die Schöpfung.

 

Kindergartenteam  in ihrer religionspädagogischen Kompetenz

  • hausinterne religiöse Fortbildungen
  • Wahrnehmung von Angeboten der Kita-Pastoral
  • Exerzitien und Besinnungstage
  • Planung von Gottesdiensten
  • Vorbereitung und Durchführung religionspädagogischer Einheiten in geprägten Zeiten des Kirchenjahres

Eltern in unserem Kindergarten

  • Angebote für Feiern in der Familie im Advent, am Hl. Abend,
  • Anregungen für Gebete und christliche Lieder
  • Transparenz biblischer Geschichten im Kindergartenalltag
  • Elternabende zur Information, wie religiöse Erziehung im Kindergarten stattfindet

 

Pfarrgemeinde in ihrer pastoralen Verantwortung

  • Mithilfe beim Kindergottesdienst
  • Besuch des Pfarrers und der Gemeindereferentin
  • Gottesdienstanzeiger für Familiengottesdienste

 

Gott und das Leben feiern

 

Hier geht es um Angenommensein, Geliebtwerden, um gute Wünsche und die Begleitung durch Gottes Segen.

 

Kinder erleben Liturgie

  • Rituale strukturieren den Tages-, Wochen- und Jahresablauf.
  • Wir lernen das Vaterunser mit Gesten.
  • Wir singen das Kreuzzeichenlied.
  • Gebete vor dem Essen, zum Geburtstag, zum Wochenausklang
  • Stille-Übungen

 

Kindergartenteam

  • Wir haben viele religionspädagogische  Arbeitsmaterialien in der Einrichtung.
  • Vor der Teamsitzung finden wir Formen wie Stille und Gebet.
  • Im Personalraum befinden sich christliche Texte, die zum Nachdenken anregen.

 

Eltern

  • Eltern übernehmen Fürbitten im Wortgottesdienst.
  • Eltern lernen unsere Lieder und Gebete kennen.
  • Wir beraten Eltern in verschiedenen Lebenssituationen.
  • Engagement der Eltern in der Pfarreiengemeinschaft

 

Pfarrgemeinde

  • Wir machen Aushänge für z. B. Martinsumzüge, Wallfahrten, Gottesdienste

 

 

 

Nahe bei den Menschen

 

Für Jesus war es Teil seiner Botschaft, gerade die im Blick zu haben, die am Rande der Gesellschaft stehen und in Not sind.

 

Kinder erleben Diakonie

  • Wir arbeiten integrativ.
  • Kinder mit Migrationshintergrund erhalten intensive Sprachförderung.
  • Kinder beteiligen sich am Flohmarkt, den der Elternbeirat organisiert.

 

Kindergartenteam

  • Wir orientieren uns am Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan.
  • Wir beteiligen uns an caritativen Projekten.
  • Weiterentwicklung der pädagogischen Arbeit durch Fort- und Weiterbildung
  • Jährliche Umfrage bei den Eltern

 

Eltern

  • Eltern sind eingeladen, sich aktiv am Leben unserer Kindertageseinrichtung zu beteiligen.
  • Wir informieren Eltern über Beratungsstellen.
  • Wir motivieren Eltern, Unterstützung und Hilfen wahrzunehmen.
  • Regelmäßige Entwicklungsgespräche (zweimal im Jahr)

 

 

Pfarrgemeinde

  • Familien in Notlagen werden unterstützt.
  • Caritatives Handeln wird mit der Kindertageseinrichtung vernetzt.
  • Pfarrgemeinde versteht den Kindergarten als diakonische Einrichtung.
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© Katholische Kirchenstiftung St. Anna Dinkelscherben